Freitag, 17. Oktober 2008

Nur noch

Noch 36 TageTage

Mir scheint es, als rauschten die letzten Wochen und Monate nur so an mir vorbei. Haben wir wirklich schon Mitte Oktober? Ich hab doch erst gestern meinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben. Kommt es mir vor. Dabei ist das jetzt schon fast vier Monate her.

Wovon hängt es ab, wenn wir einen Monat als eine erfüllte Zeit, "unsere" Zeit erlebt haben statt einer Zeit, die an uns vorbeigeflossen ist, die wir nur erlitten haben, die uns durch die Finger geronnen ist, so dass sie uns wie eine verlorene, verpaßte Zeit vorkommt, über die wir nicht traurig sind, weil sie vorbei ist, sondern weil wir aus ihr nichts haben machen können?

Es sollte eine Zeit sein, die wir mit dem erleben, was uns ganz ausfüllt. Die Verbundenheit mit Gott. Mit ihm durch jeden Tag zu gehen. Ihm die Ehre geben. Aber auch die Zeit, die wir mit den Leuten verbringen, mit denen wir verbunden sind. Gute Gespräche. Zusammensein. Es kann ein freundlicher Blick sein. Eine Geste, die wir nicht erwartet hätten. Ein Augenblick vollster Zufriedenheit. Aber auch Momente, in denen wir die Last nicht mehr tragen können. Und in denen wir merken, dass Gott uns auch dort nicht alleine lässt. In der Zeit, wo wir nicht wissen, wo uns der Kopf steht. Wo die Zeit rast. Oder wo sie sich wie Kaugummi dehnt. Eine erfüllte Zeit. Unter Gottes Hand.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

kann ich ganz nachvollziehen. der letzte abschnitt bringt es voll auf den Punkt :-)